Katharina Horn
AGB
Neuester Artikel:
Lebensschlenker
Buch Lebensschlenker – Interview
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der Kinderwunschberaterin Frau Katharina Horn und der* Klient*in bzw. dem Klient*innenpaar oder der Teilnehmer*in. Katharina Horn bietet Beratungen, Workshops, Reflexionshilfen, Gruppen, Coachings, Netzwerktreffen, Infoveranstaltungen sowie Fortbildungsseminare an. Für diese Leistungen finden die Geschäftsbedingungen ihre Anwendung.
2. Angebote und Vertragsabschluss
2.1. Die Inhalte der jeweiligen Leistungsangebote richten sich nach den Formulierungen der Leistungen auf der Homepage www.kiwu-beratung.de und https://myablefy.com/s/kinderwunschberatung.
2.2. Für die über die Homepage www.kiwu-beratung.de angebotenen Beratungen und Coachings kommt ein Vertrag durch die Unterschrift der Klient*in auf der Klient*innenerklärung zustande.
2.3. Die Beraterin bietet gelegentlich kostenfreie Online-Vernetzungsangebote (z. B. Gruppen- oder Austauschtermine) an. Diese Angebote erfolgen freiwillig und ohne vertraglichen Anspruch auf Durchführung oder Teilnahme. Änderungen, Absagen oder technische Störungen begründen keinen Anspruch auf Ersatz oder Nachholung.
Eine Teilnahme begründet kein Beratungsverhältnis. Im Rahmen der Anmeldung werden Name und E-Mail-Adresse zur Organisation des Termins verarbeitet.
2.4. Alle weiteren kostenpflichtigen Angebote, insbesondere die auf der Plattform myablefy.com, unterliegen den dortigen Vertrags- und Geschäftsbedingungen. Der Vertragsschluss erfolgt in diesen Fällen direkt über die jeweilige Plattform.
3. Preise und Zahlung bei Beratung/ Coaching
3.1. Jedes Erstgespräch (Beratung oder Coaching) dauert 90 Minuten und kostet 149€. Kennenlerngespräche sind kostenlos. Findet die Beratung in einer Gruppe statt, so kostet sie 119€ bei 2,5 Stunden. Findet die Beratung in den Abendstunden (beginnend ab 17 Uhr) statt, so kostet das Erstgespräch 90 Minuten 184€.
3.2. Jedes Folgegespräch kostet dann 79€/ Stunde. Danach erfolgt die Abrechnung im 15-Minutentakt mit jeweils 20€ je 15 weitere Minuten.
3.3. Nach Erhalt der Rechnung ist diese innerhalb von 30 Tagen zu begleichen. Danach können Mahngebühren in Höhe von 5,00 Euro pro Mahnung geltend gemacht werden.
3.4. Jedes Gespräch ist ausgelegt für eine anfragende Person oder ein Paar. Das Mitteilnehmen weiterer Personen zum Zwecke der Informationserlangung ist nur nach vorheriger Absprache und nur nach Konkretisierung des Auftragsanliegens erlaubt. Hierfür gilt dann eine zusätzliche Gebühr, die im Vorfeld per E-Mail oder telefonisch vereinbart wird.
3.5. Bei Terminausfall innerhalb von drei Tagen vor dem geplanten Termin muss der Termin zur Hälfte der Kosten erstattet werden. Ausnahme: Bei Absagen bis zu weniger als 24 Stunden vorher, wird die gesamte geplante Beratungszeit in Rechnung gestellt.
3.6. Auch bei Verspätungen von mehr als 15 Minuten erfolgt die Abrechnung im 15-Minuten-Takt (20€), wenn der Termin auch von meiner Seite verlängert werden kann.
3.7. Die Kosten können nicht von den Krankenkassen erstattet werden.
3.8. Termine, die von Seiten der Beraterin abgesagt werden müssen, werden den Klient*innen nicht in Rechnung gestellt. Die Klient*innen haben in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen die Beraterin. Diese schuldet auch keine Angabe von Gründen.
4. Vertragsdauer und Kündigungsmöglichkeiten bei Beratung/ Coaching
4.1. Der Vertrag beginnt durch Unterschrift auf der Klient*innenerklärung.
4.2. Die Klient*in hat das Recht, bis zum dritten Werktag vor geplantem Beginn der Maßnahme ersatzlos von diesem Vertrag zurückzutreten.
4.3. Das Vertragsverhältnis endet – ohne das es einer gesonderten Kündigung bedarf – nach Erbringung der jeweiligen Leistung.
5. Datenschutz
5.1. Zum Zwecke des Vertragsaufbaus (Kontaktaufnahme) und der Rechnungslegung werden die personenbezogenen Daten (Klient*innenerklärung) gespeichert.
5.2. Eine Weitergabe an Dritte z.B. Ärzt*innen oder andere Institutionen erfolgt nicht.
5.3. Die Rechnungsdaten werden in elektronischer Form gem. § 147 Abgabenordnung aufbewahrt.
5.4. Fragen und Informationen zur Löschung der eigenen personenbezogenen Daten können direkt an kontakt@kiwu-beratung.de gerichtet werden.
5.5. Die Datenschutzregelungen zur Nutzung der Website www.kiwu-beratung.de sind auf kiwu-beratung.de/datenschutz zu finden.
6. Vertraulichkeit
6.1. Die Anbieterin verpflichtet sich zur streng vertraulichen Behandlung aller ihr im Rahmen der Beratung und Kurse zur Kenntnis gelangten Informationen und personenbezogenen Daten der Klient*in/ Teilnehmer*in gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen.
6.2. Die Vertraulichkeit wird in folgenden, gesetzlich geregelten Ausnahmefällen durchbrochen, wobei der Anbieter berechtigt oder verpflichtet ist, die betroffenen Daten an Dritte (z. B. Angehörige, Polizei, Behörden, Notarzt) weiterzugeben:
– Gefahr für Leib und Leben (Suizidgefahr): Wenn der Anbieter aufgrund konkreter Äußerungen des Teilnehmers eine unmittelbare und ernste Gefahr für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit des Teilnehmers selbst (insbesondere bei akuter Suizidgefahr) oder Dritter feststellt. In diesem Fall ist der Anbieter zum Schutz des Lebens zum rechtfertigenden Notstand verpflichtet, die notwendigen Stellen zu informieren.
– Geplante oder erfolgte Straftaten: Bei der Planung oder Begehung schwerer Straftaten (§ 138 StGB) oder wenn gesetzliche Offenbarungspflichten bestehen.
– Gerichtliche Anordnung: Wenn der Anbieter zur Offenlegung der Daten aufgrund einer gerichtlichen oder gesetzlichen Anordnung verpflichtet ist.
6.3. Wahrnehmung berechtigter Interessen: Die Pflicht zur Vertraulichkeit entfällt ferner, wenn in Zusammenhang mit der Beratung bzw. dem jeweiligen Angebot persönliche Angriffe gegen die Beraterin oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich zur Entlastung mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen verteidigen muss.
6.4. Die Weitergabe der Daten erfolgt stets nur in dem Umfang, der zur Abwendung der Gefahr, zur Erfüllung der gesetzlichen Pflicht oder zur notwendigen Selbstverteidigung zwingend erforderlich ist.
6.5. Im Falle einer Intervision oder kollegialen Beratung zur Sicherstellung der fachlichen Qualität der Beratung, werden die Informationen der Klient*innen zuvor anonymisiert und nur die Daten ausgetauscht, die zur Klärung fachlicher Fragen notwendig sind.
7. Dokumentation und Persönliche Notizen bei Beratung/ Coaching
7.1. Dokumentation: Die Anbieterin dokumentiert die erbrachten Leistungen in Form einer Leistungsdokumentation, welche die wesentlichen Gesprächsanliegen, Leistungsdaten und administrativen Informationen enthält. Auf diese Dokumentation besteht ein Auskunftsanspruch der Teilnehmer*in/Klienten*in gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen.
7.2. Persönliche Notizen (Handakte): Darüber hinaus fertigt die Anbieterin zu Zwecken der eigenen Arbeitssicherheit, Supervision, Reflexion und Vorbereitung persönliche Notizen (Handakte) an.
7.3. Diese Notizen enthalten rein subjektive Eindrücke, Arbeitshypothesen, Denkanstöße und Skizzen der Beraterin und dienen ausschließlich internen Zwecken zur Sicherung der Beratungsqualität. Sie sind nicht Bestandteil der Leistungsdokumentation und unterliegen nicht dem Auskunftsanspruch der Teilnehmer*in/Klienten*in.
7.4. Die Anbieterin gewährleistet, dass die persönlichen Notizen unter besonderem Schutz stehen und nicht an Dritte weitergegeben werden, es sei denn, dies ist zur Abwendung akuter Gefahr (gemäß § 6, Abs. 2 der Vertraulichkeitsklausel) zwingend erforderlich.
8. Abgrenzung zur Heilkunde
8.1. Alle von mir erbrachten Leistungen stellen keine Ausübung von Heilkunde dar. Die Angebote dienen ausschließlich der psychosozialen Unterstützung, Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion und Lebensberatung gesunder Menschen im Sinne des Coaching und der präventiven Beratung.
8.2. Meine Angebote sind ausdrücklich keine Psychotherapie oder Heilbehandlung und ersetzen diese in keiner Weise. Sie dienen weder der Feststellung, Linderung noch der Heilung von Krankheiten.
8.3. Es werden durch mich keine psychischen Störungen oder Erkrankungen diagnostiziert und behandelt. Teilnehmer*innen/ Klient*innen mit psychischen Störungen oder Erkrankungen müssen dies vorab klären und sind aufgefordert, sich in die Behandlung eine*r Ärzt*in oder approbierten Psychotherapeut*in zu begeben. Teilnehmer*innen/ Klient*innen tragenwährend der gesamten Dauer der Inanspruchnahme der Leistungen die volle Verantwortung für ihre körperliche und psychische Gesundheit.
9. Art der Leistung und ZFU-Freiheit
9.1. Meine Angebote dienen der Vermittlung von Wissen, Impulsen und der persönlichen oder (nur bei Fortbildungen) der beruflichen Reflexion in einem nicht-reglementierten Bereich.
9.2. Die Angebote stellen keine Fernlehrgänge im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar. Es handelt sich um Dienstleistungen höherer Art. Eine Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) ist weder erforderlich noch erfolgt.
9.3. Lernzielkontrolle: Unabhängig vom Format (Live oder Selbstlernend) findet keine Form der systematischen, umfassenden Lernerfolgskontrolle, Korrektur, Bewertung oder Zertifizierung der Lernleistung statt, die zur erfolgreichen Beendigung eines Fernlehrgangs erforderlich wäre. Eventuell enthaltene Übungen dienen ausschließlich der Selbstkontrolle und der individuellen Reflexion der Teilnehmer*innen.
Haftung
10.1. Inhalte und Unterlagen aller Beratungsangebote, insbesondere der Online-Beratung und der Webinare, werden nach dem aktuellen Wissensstand sorgfältig ausgewählt und durchgeführt. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Unterlagen, Informationen und Empfehlungen wird keine Gewähr übernommen. Die Nutzung und Umsetzung der vermittelten Inhalte erfolgt in eigener Verantwortung der Klient*innen.
10.2. Die Beraterin haftet nicht für den Ausfall von Kommunikationsnetzen, für technische Störungen oder für die ständige Verfügbarkeit der genutzten Online-Plattformen.
10.3. Eine Haftung der Beraterin besteht nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Personenschäden bleiben hiervon unberührt.
11. Salvatorische Klausel
11.1. Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.
