Katharina Horn

Wie wähle ich den passenden Samenspender aus?

Tipps und Infos für angehende Solomamas
zur Auswahl des Spenders 

Wo fange ich nur an? 

Wie wähle ich einen passenden Samenspender? Die Auswahl des Spenders: Eine Frage, mit der sich viele meiner Klient*innen beschäftigen. Oft handelt es sich dabei auch um eine ethische Herausforderung. Wieviel möchte ich im Vorhinein bestimmen? Welche Kriterien ziehe ich heran, um einen passenden Spender zu wählen. Wann wird es „zu künstlich“? Was ist zu viel?

Andererseits kann ich bei der Auswahl des Spenders auch bestimmte gesundheitliche Risiken ausschließen. Immer wieder höre ich, wie schwer die Auswahl des passenden Spenders für die angehenden Solomamas ist. Daher möchte ich Dir hier mal ein paar Gedanken mitgeben, die Dir die Auswahl des Spenders eventuell erleichtern.

Ablauf bei einer Samenspende

Bevor die Frage nach dem Samenspender gestellt werden kann, musst du Dich erst einmal für eine Samenbank entscheiden. Aber keine Panik, Du musst nicht alle Samenbanken Europas recherchieren. Die meisten Kliniken kooperieren mit 2-3 Samenbanken, zwischen denen Du dann wählen musst. Der Ablauf sollte daher sein:

  1. Auswahl eines Kinderwunschzentrums/ einer Kinderwunschpraxis
  2. Auswahl der Samenbank
  3. Auswahl eines Spenders

Vielleicht hast Du auch schon mehrere Tage oder Wochen damit verbracht, Dich für eine Klinik oder ein Kiwuzentrum zu entscheiden. Ist diese Etappe dann erreicht, folgt der nächste Schritt. Besonders am Anfang ist der Kinderwunschweg gepflastert von 1000 Entscheidungen. So auch hier an dieser Stelle. Hast Du eine Klinik gefunden und willst Du mit Deinem Wunsch vom Kind beginnen, musst Du Dich für eine Samenbank entscheiden. Wenn Du Solomama werden willst, kommt für Dich natürlich nur eine Samenbank in Frage, die ihr Sperma auch alleinstehende Personen verkauft. Ähnlich wie bei den Kinderwunschzentren gibt es auch Samenbanken, die dies ablehnen. Frage am besten einfach direkt zuerst bei Deiner Klinik nach und Du sparst Dir unnötige Recherchearbeit, Telefonate und Nachfragen.

Bevor Du Dich für eine Samenbank entscheidest, solltest Du überlegen, welcher Entscheidungstyp Du bist.

Auswahl des Spenders anhand von Spenderprofilen selbst tätigen

Der Großteil meiner Klient*innen möchte selbst alle potentiellen Samenspender überblicken. Aus einer großen Auswahl bzw. einem Katalog an verschiedenen Spenderprofilen, kannst Du Dir durch verschiedene Filter eine engere Auswahl erstellen. Im Ausschlussverfahren gelangst Du zu Deinem passenden Spenderprofil. Dies ist besonders bei den großen ausländischen Samenbanken möglich. Den Kauf tätigst Du meist online. Der Zugang ist häufig mit einer Registrierung verbunden.

Ein klares Plus für diesen Weg: Du hast den kompletten Überblick. Du entscheidest allein. Du kannst viele Kriterien in Deinen Auswahlprozess mit einbeziehen. Du kannst relativ schnell einen Spender auswählen.

Für manche Personen birgt dieser Weg jedoch die Gefahr der Überforderung. Denn schnell bekommst Du plötzlich bei Deiner Recherche ein „Katalogfeeling“. Wenn ich schon wählen kann, soll die Auswahl auch die beste sein. Ist es daher doch gut, möglichst viele Kriterien zu bestimmen, um die bestmögliche Wahl zu treffen? Mehr Kriterien, die ich betrachte bedeuten mehr Möglichkeiten. Dann kann es auch schnell unübersichtlich werden.

Vielleicht siehts Du Dich bei der Vielzahl an Kriterien, die zur Auswahl stehen, in einem ethisch bzw. moralischen Widerspruch mit der eigenen Persönlichkeit. Wieviel Auswahl ist ok? Ab wann wird es künstlich? Wie weit dürfen wir gehen und Kriterien bestimmen, die zur Auswahl des Spenders führen und bestenfalls dann zur Entstehung eines menschlichen Lebewesens führen?

Tipp: Hier musst Du ganz tief in Dich hineinhorchen: Was fühlt sich für Dich am besten an? Was musst Du wirklich wissen und was ist vielleicht unnötig? Eine Frage, die vielleicht auch weiterhilft: „Würdest Du eine Partnerschaft mit einer Person führen und mit dieser Person ein Kind zeugen, wüsstest Du diese ganzen Informationen über diese Person? Überlege, was Dir ganz persönlich wirklich wichtig ist. Natürlich spielt auch Deine Einstellung zur Reichweite der Genetik eine große Rolle, aber dazu später mehr.

Vorauswahl von der Samenbank erstellen lassen

Vielleicht kommt für Dich auch eher eine kleinere Samenbank in Betracht, die eine anderen Vorgehensweise vorgeben.Dies ist übrigens bei vielen deutschen Samenbanken der Fall. Hier kannst Du ein paar Basiskriterien angeben. die Samenbank selbst unterbreitet dann Vorschläge für passende Samenspender. Dann musst Du Dich nur noch zwischen den vorgeschlagenen Profilen entscheiden. Besonders kleine Samenbanken haben einen engeren Kontakt zu den Spendern. Bei der Berliner Samenbank beispielsweise kommen die Spender 1-2 mal / Woche über 1-2 Jahre vorbei. Da ist genügend Zeit vorhanden, auch die Spender näher kennen zu lernen.

Einige meiner Klient*innen fühlen sich wohler, wenn die Auswahl von den Mitarbeiter*innen vorgenommen wird. Natürlich bleibt am Ende die Frage der Transparenz offen. Warum die Auswahl des Spenders letztendlich getroffen wurde, lässt sich dann oft nicht nachprüfen.

Tipp: Äußere Deine Wünsche. Sprich mit den Mitarbeiter*innen. Wenn Dir ein weiteres Detail noch wichtig ist oder, wenn Du mehr Informationen wünschst, dann frag nach!

Es ist in jedem Fall hilfreich, sich selbst vor Augen zu führen, welcher Entscheidungstyp Du in dieser Angelegenheit bist. Dies fließt als ein Faktor in Deine Entscheidung mit ein. Es gibt jedoch noch weitere Aspekte, die Deine Entscheidung beeinflussen können.

Kosten der Samenbank und Samenspende

Für die Samenbankwahl solltest Du Dich auch mit den Kosten beschäftigen. Bezahlst Du für einzelne oder mehrere Halme nach „Stückpreis“ oder/ und gibt es eine Grundgebühr? Wie hoch sind die Lagerungskosten. Gibt es Möglichkeiten der Reservierung oder Rückerstattung? Welche Informationen kosten extra?

Service

Auch sehr spannend: Wie ist der Service? Kannst Du nur Email schicken oder persönlich mit einer Person telefonieren? Kannst Du jederzeit Fragen stellen, um Erklärung bitten und Dein Profilwunsch beispielsweise um ein weiteres Kriterium erweitern? Welches Gefühl hast Du? Teste es aus und rufe dort an! Lass Dich beraten, wie der Ablauf ist und Du erhältst einen ersten Eindruck!

Wie wählt eigentlich die Samenbank aus, wer als Samenspender zugelassen wird?

Bevor es überhaupt losgeht und das Sperma zum Verkauf freigegeben wird, erfolgt eine Vorauswahl durch die Samenbank selbst. Nicht jede Person kann Samenspender werden. Zunächst einmal gibt es individuelle Altersgrenzen. Laut Angaben der ESB beispielsweise werden zunächst 80% der potentiellen Bewerber aufgrund unzureichender Spermaqualität ausgesiebt, davon noch mal 10% aufgrund medizinischer Aspekte. Es verbleiben also nur sehr wenig Spender, deren Sperma später zum Verkauf angeboten werden könnten. Im weiteren Screeningverlauf werden dann noch mal 3-5% abgelehnt. Bei der Berliner Samenbank eignen sich beispielsweise nur 8% aller Männer dafür, Spender zu werden. Das variiert z.B. auch in der Tiefe der jeweiligen Screeningverfahren sowie Altersbegrenzungen.

Selbstverständlich werden die potentiellen Spender auf die wichtigsten Krankheiten getestet. Geprüft werden die Spender zwar nicht auf Herz und Nieren. Aber auf die wichtigsten vererbbaren Krankheiten sowie aktuelle Infektionen werden die Spender getestet. In den Richtlinien des Arbeitskreises Donogene Insemination kannst Du nachlesen, worauf die Samenbanken testen (sollten). Dazu zählen u.a. die Untersuchung des Spermas auf HIV, CMV, Hepatitis B & C.

Auswahl des Spenders

Hast Du alle Aspekte abgewogen und Dich für eine Samenbank entschieden. Dann kannst Du starten. Wie findest Du jetzt den passenden Spender? Welche Kriterien spielen für Dich eine Rolle? Hier kannst Du eine Liste der Auswahlklassiker nachlesen, wie es mir die Klient*innen in den Beratungen auch schildern.

1. Gesundheit

Für viele Personen, die den Weg des Solomama gehen wollen, ist die Gesundheit am wichtigsten. Je nach Samenbank hast Du dann die Möglichkeit, gesundheitliche Informationen über den Samenspender einzuholen. Von Allergien über Diabetes der Mutter des Spenders – hier kannst Du u.U. viele Informationen bekommen. Auf den Seiten der ESB  habe ich mir ein Profil mal näher angesehen. Hier erfahre ich, dass der Spender eine Hüft-OP hatte, eine Stauballergie hat, kurzsichtig ist, täglich eine Packung Zigaretten raucht und sieben Tage die Woche Alkohol trinkt. Über seinen Großvater erfahre ich, dass er an Arteriosklerose litt und an einem Herzinfarkt verstarb. Seine Großmutter hatte Alzheimer, er selbst leidet unter Akne und einer leichten Depression. Wie viele Informationen Du über die Spender erfährst, ist ganz unterschiedlich.

Manche Samenbanken bieten zudem das GeneMatch-Verfahren an. Sellmer Diers erklärt dieses Verfahren wie folgt:

„Genetisch vererbte Krankheiten werden durch Mutationen in unseren Genen verursacht, die wir an unsere Kinder weitergeben. GeneMatch ist ein Test, der analysiert, ob Ihre und die Gene Ihres Spenders gut zusammenpassen. Der Test zeigt, ob Sie und Ihr Spender die gleichen Mutationen im selben Gen teilen, die dazu führen, dass Ihr Kind das Risiko hat, eine genetisch bedingte Krankheit zu erben.“

Für diese Untersuchung ist eine Blutprobe erforderlich. Es handelt sich dabei immer um eine zusätzliche Leistung, die mit einer entsprechenden Gebühr zu den Kosten dazukommt.

2. Aussehen

Die meisten Klient*innen suchen sich einen Spender aus, der ihnen oder ihren Familienangehörigen ähnelt. Ethnie, Körpergröße, Statur, Haar- oder Augenfarbe – viele Möglichkeiten, eine Auswahl zu treffen. Kinder- oder Erwachsenenfotos lassen einen kleinen „Ausblick“ erahnen. Manchmal kannst DU nicht nur Fotos hinschicken, sondern selbst Fotos von Verwandten oder Prominenten zur Auswahl des Spenders an die Samenbank schicken. Und trotzdem ist Genetik immer noch Genetik. Bestimmte Merkmale können dominant oder rezessiv vererbt werden. Und manchmal schlummern noch Gene, die bisher rezessiv „verdeckt“ wurden. Übrigens interessanter Random-Fact. Du musst beim Spender nicht unbedingt darauf achten, ob er womöglich Glatzenträger ist. Denn Glatzenbildung wird eher durch mütterliche Gene weitergegeben. Hier spielen viele Gene aber auch Umwelteinflüsse eine Rolle, so der Artikel von Deutschlandfunk aus 2017. Was dieses Beispiel zeigen soll: Du bekommst nicht zwingend dass, was Du wählst.

3. Beruf & Intelligenz

Neulich sagte eine Klientin zu mir „Viel wichtiger ist mir, dass der Spender was in der Birne hat“. Nun gibt es keine IQ-Angaben. Und das ist auch gut so. Trotzdem bin ich immer überrascht, wie kreativ meine Klient*innen an eine Einschätzung der Intelligenz herangehen. Zunächst ist für viele der Beruf oder Studiengang wegweisend. Aber mal ganz ehrlich: Die Berufswahl hat nicht zwingend etwas mit Intelligenz zu tun. Daher gehen so einige noch weiter auf Spurensuche. Sie analysieren die Motivationsschreiben, Voiceaufzeichnungen oder die Nachricht an die Empfängerin (sofern eine Samenbank dies mit anbietet). „So kann ich wenigstens herauslesen, wie er sich artikuliert. Das sagt mir so viel mehr, als die Berufswahl“, so meine Klientin.

4. Charakter und Persönlichkeit

Couchpotato oder extrovertiert? Sozial engagiert oder zurückhaltend und musikalisch, kreativ. Hier wählen meine Klient*innen entweder

  • Samenspender, die ähnliche Eigenschaften, wie sie selbst haben oder
  • Samenspender, die genau gegensätzliche Eigenschaften benannt haben.

Manche treffen ihre Entscheidung aufgrund der Auswertung eines Testverfahrens, wie es Cryos beispielsweise anbietet. Hier ist es möglich, eine Einschätzung über die emotionale Intelligenz zu erfahren. Empathie, Resilienz, Selbstbewusstsein, dies sind nur einige Persönlichkeitsmerkmale dieses Testverfahrens.

Ich kann aus den Erzählungen meiner Klient*innen nachvollziehen, dass vielen Personen der Charakter wichtig ist. Aber mal ganz ehrlich. Und das gilt v.a. für die großen Samenbanken: Wenn ich mir die ganzen Profile durchlese, manchmal wirkt es ein wenig „geschönt“. Wenn das alles so stimmt, wie es dort beschrieben steht, dann hätten wir ja lauter Superspender. SeiDir also immer bewusst: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Hinter den Profilinformationen steckt immer noch ein Mensch, den Du nicht mit 1000 Kriterien beschreiben kannst. Das Kind wird nicht genau 50% Deiner Eigenschaften und der des Spenders entwickeln. Bedenke bitte immer: Einen großen Einfluss hat die Umwelt, die Erziehung, Familie, Freunde, wie Du mit Konflikten umgehst und mit welchen Werten Du das Kind großzieht. Das ist am Ende viel wichtiger, als dass der Spender angegeben hat, kreativ, mutig oder treu zu sein.

5. Hobbys und Interessen

Manche meiner Klient*innen verbringen wahnsinnig viel Zeit und versuchen unheimlich viele Kriterien zu bestimmen. Manche hingegen verlieben sich in bestimmte Details, die sie vorher so nicht in der Auswahl hatten, häufig bestimmte Interessen oder Hobbys. Das ist völlig ok. Aber auch hier: Behaltet das Maß im Auge.

6. ID-Release

Bei den deutschen Samenbanken kannst Du diesbezüglich keine Auswahl treffen. Anders sieht es aus, wenn Du auf den Seiten europäischer Samenbanken verkehrst. Hier steht Dir die Option zu, zwischen einem anonymen oder offenen Spender zu wählen. Die aktuelle Expert*innenmeinung hierzu steht ganz klar für einen offenen Spender, für die Behandlung in einer deutschen Klinik führt hier auch kein Weg daran vorbei. Heute wissen wir, die Kinder, die aus einer Samenspende entstanden sind haben ein Recht auf Kenntnis über ihre Abstammung. Wir unterstützen unser Kind dabei, seinen Spender kennenzulernen, wenn es sein Wunsch ist.

7. Halbgeschwister

Auch hier bieten manche Samenbanken eine Vermittlung an. Denn was wir auch wissen, es sind oft nicht nur die genetischen Väter, wofür sich die aus Samenspende gezeugten Personen interessieren, viele Kinder wollen Kontakt zu ihren Halbgeschwistern aufnehmen.

Wenn Du es bis hierhin geschafft hast, bist Du vielleicht erst einmal froh und erleichtert. Jetzt musst Du schnell sein. Wer zu lange wartet, kann die Option auf diesen einen Saamenspender verlieren, weil andere Personen alle verbleibenden Halme aufgekauft haben. Doch bevor Du die Halme kaufst, musst Du noch weitere Entscheidungen treffen.

Welche und wieviele Halme bestelle ich?

Auch zur Spermienqualität kannst Du Dir Gedanken machen: Hierfür musst Du auf das Kürzel MOT achten. Die Motilität („Motile Total“) = die Anzahl der Samenzellen, die sich vorwärts bewegen.  Und wieviele Halme Du dann bestellst? Das ist nicht so leicht zu beantworten, denn Du weißt nicht, ob es beim ersten, dritten oder 10. Versuch klappt. Suche hier das Gespräch mit Deiner* Ärzt*in. Sie empfiehlt Dir auch, welche Halme Du in Abhängigkeit welcher Behandlungsform benötigst. Am besten sprichst Du Dich hierzu genau mit Deiner* Ärzt*in ab. Vermeide ggf. unnötige Transportkosten, indem Du gleich mehrere Halme bestellst.

Ich weiß, ein wahnsinnig schwieriger Schritt: Eigentlich will ich ja positiv denken und hoffen, dass es möglichst schnell klappt und ich nicht viele Versuche benötige. Aber Dich kurz einmal mit den möglichen Perspektiven auseinanderzusetzen, diese Gedanken haben keine Auswirkung auf Eure Fruchtbarkeit. Im Gegenteil! Die Auseinandersetzung mit den möglichen Perspektiven verschafft Dir Kontrolle. Ein unheimlich wichtiger Aspekt auf Deiner Kinderwunschreise.

Den Auswahlprozess reflektieren

Bei Deinen Überlegungen kannst Du Dir die folgenden Fragen stellen:

  • Was ist mir am wichtigsten?
  • Warum?
  • Hätte ich die Infos auch von meine*r Expartner*in gewusst?
  • Wie würdest Du Deinem Kind von der Auswahl erzählen?
  • Welche Wünsche und Hoffnungen stehen hinter den Kriterien, die Du auswählst?

Reflektiere Deinen Auswahlprozess! Schreib es auf. Du kannst es später Deinem Kind vorlesen.

Abschließende Worte zur Auswahl des Spenders

Alles in Allem: Mach Dich nicht verrückt! Für den ganzen Weg gilt: Sei Du selbst. Schließe den Prozess fine mit Dir ab. Du (und nicht Deine Freund*innen oder Verwandten) müssen mit dem Spender zufrieden sein. Es ist Deine Entscheidung.

Bei Fragen sprich mit den Ärzt*innen Deiner Klinik oder melde Dich bei der Samenbank. Ich habe schon einige deutsche Samenbanken angerufen. Dort findest Du meistens nette Menschen, mit denen Du reden kannst.

Und noch ein letzter Tipp: Tausch Dich aus. Sprich mit Deinen Freund*innen, Verwandten oder anderen angehenden Solomamas über deine Entscheidungsüberlegungen. Am Ende entscheidest Du, aber ein kleiner Austausch kann nicht schaden und hilft vielleicht dabei, Dich besser entscheiden zu können.

Hast Du noch Fragen?

Suchst Du einen ausführlichen Bericht? Jennifer, u.a. Expertin für Co-Elternschaft hat hier die Seiten der Cryos-Samenbank studiert.

Hast Du noch mehr zur Samenspende, Spenderwahl und den einzelnen Kriterien. Gemeinsam mit Frau Klym von der Berliner Samenbank laden wir zur FAQ-Onlinerunde ein. Hier kannst Du all Deine Fragen loswerden. Möchtest Du dabei sein? Schicke mir eine Email.

Möchtest Du den Auswahlprozess mit mir reflektieren? Ich kann Dich beraten und auf diesem Weg begleiten. Schicke mir eine Email und wir vereinbaren einen Beratungstermin.